Ausgewählte Kletterbekleidung

Tipp
La Sportiva Across Lite Vest Woman Isolationsweste für Frauen
Morgendliche Frische auf dem Gipfel? Die Across Lite Vest schenkt dir wohlige Wärme ohne Kompromisse bei deiner Bewegungsfreiheit. Diese Weste passt sich deinen Bedürfnissen an – leicht verstaubar und schnell hervorgeholt, wenn der Wind pfeift. Das superfunktionelle Bergsport-Teil hält Wind ab, hat sogar eine Stretch-Kapuze und bietet tolles Feuchtigkeitsmanagement und Atmungsaktivität. Mit der internen Kompressionstasche aus Mesh ist die Weste schnell und klein weggepackt. Auch super: La Sportiva fertigt die Weste aus 100 Prozent Recyclingmaterial.
CHF 185.00*
Tipp
La Sportiva Aequilibrium Insulat. ... Primaloftjacke für Frauen
Egal, welche Outdoor- oder Bergtouren du vorhast: der Aequilibrium Insulation Hoody Woman sollte dabei sein! Mit nur 260 Gramm (Größe M) ist er eine vielseitige Isolationsjacke, die (in der eigenen Innentasche klein verpackt) im Rucksack auf ihren Einsatz wartet. Wenn das Thermometer sinkt, bietet diese Primaloftjacke für Frauen schnelle Wärme als Midlayer zum Unterziehen am Stand, am Gipfel oder beim Biwakieren. La Sportiva kombiniert hier seine bewährte Vapovent Technologie mit der neuen Vapovent+ Technologie - so bietet sie dir Atmungsaktivität, Wetterschutz und dazu einen sehr guten Wärmerückhalt. In den zwei Aussentaschen ist Platz für wichtige Kleinigkeiten (und natürlich deine Hände). Die langlebige und hochwertige Primaloft Silver Active Isolierung behält besonders lange ihre Form, auch wenn die Jacke klein zusammengepackt wird. Die angeschnittene Kapuze lässt sich nach Bedarf verstellen und schützt dich mit einem Handgriff vor Wind und Wetter. Seitliche Einsätze aus Techstretch Pro Material sorgen bei dieser Outdoorjacke für optimale Bewegungsfreiheit und hohe Atmungsaktivität. Ob solo oder als Midlayer getragen: der Aequilibrium Insulation Hoody ist ein absolutes Must-Have für alle ambitionierten Alpinistinnen!
CHF 275.00*
La Sportiva Aequilibrium LT Woman ... Bergschuh für Frauen
Dieser technische Bergschuh ist das mittlere Modell aus der neuen Aequilibrium-Serie von La Sportiva und vollgepackt mit Hightech und Innovationen. Er eignet sich für Bergwanderungen, Klettersteige, Trekking und Hochtouren – auch mehrtägige. Dank der superleichten, Karbonfaser-verstärkten Nylon-Brandsohle ist dieser Bergschuh für Frauen auch bedingt steigeisenfest (Steigeisen mit Körbchen-Bindung) sowie neu besohlbar. Regelrecht revolutionär ist die Sohlenkonstruktion namens Rubber Guard™, die eine klassische Zwischensohle überflüssig macht. Anders als üblich bestehen die einzelnen Profilstollen nicht aus massivem Gummi, sondern sind innen mit dem PU-Schaum „gefüllt“. Das macht die gesamte Sohle leichter und jeden einzelnen Stollen flexibler. Beim Auftreten legt sich der Stollen grossflächiger an: das verringert den Abrieb und erhöht die Reibung sowie den Komfort. Nicht minder innovativ ist die Double Heel™ Fersenkonstruktion: der gedoppelte hinterste Stollen unter der Ferse verbessert die Bremseigenschaften bergab und ermöglicht ein runderes Abrollen. Das schont den Schienbeinmuskel. Für viel Bewegungsfreiheit am Knöchel baut La Sportiva eine Bewegungsfalte ein. Man kann daher mit dem Aequilibrium LT GTX richtig komfortabel gehen. Der Schaft selbst besteht aus robustem Nubuk-Leder, das sich perfekt der Fussform anpasst. Abriebfeste Verstärkungen aus Polyamid-Gewebe und ein dauerhaft wasserdichtes, atmungsaktives Gore-Tex® Performance Comfort-Futter ergänzen das Leder. Markant sind die Kunststoff-Schalen (TPU) an Fussspitze und Ferse: sie schützen die Sohle und den unteren Teil des Schafts, sind aber sehr leicht. Der Aequilibrium LT GTX wiegt nur 1'030 Gramm (Paar). Ein Traum für schnelle Alpinistinnen oder alle, die es einfach bequem und leicht haben wollen.
CHF 400.00*
Tipp
La Sportiva Aequilibrium Softshell ... Softshelljacke für Frauen
Deine nächste alpine Softshelljacke soll durchdacht, robust und hoch funktionell sein? Dann ist die Aequilibrium Softshell Jacket Woman die Richtige für dich. Die extrem leichte, technische Jacke bietet besten Schutz und viel Funktion. La Sportiva verarbeitet hier leichtes, winddichtes GORE Infinium Material und Double Weave Doppelgewebe: die ideale Kombination für schnelle Begehungen im Hochgebirge. Über Schultern, Ärmel und an der Hüfte schützt das robuste GORE Infinium Material, während das hoch elastische, atmungsaktive Gewebe am Rücken und Unterarmen volle Bewegungsfreiheit und schnellen Wasserdampfdurchgang garantiert. Besonders gut hat uns bei dieser Softshelljacke für Frauen die clevere Ausstattung gefallen: Die Ärmelbündchen und der untere Abschluss sind elastisch und die technische Kapuze ist am Kragen fixierbar, wenn du sie gerade nicht brauchst - so stört sie bei Wind nicht. La Sportiva verarbeitet in dieser Kapuzenjacke hochwertige Flat Vision-Reissverschlüsse des Markenherstellers YKK und sorgt mit einer Polygiene-Behandlung für dauerhaftes Geruchsmanagement. Wenn du für deine Bergtouren eine geradlinige, funktionelle, leichte und sehr robuste Jacke suchst, hast du sie in der Aequilibrium Softshell gefunden!
CHF 275.00*
Tipp
La Sportiva Aequilibrium Softshell ... Tourenhose für Frauen
Weniger ist ganz oft absolut mehr: Die neue Aequilibrium Softshell Tight von La Sportiva ist ein Topmodell für die Grammjägerinnen unter den Alpinistinnen! Mit nur 180 Gramm (Größe M) wiegt sie nicht mal so viel wie zwei Tafeln Schoggi und bietet dir doch höchste technische Performance. La Sportiva kombiniert bei dieser Tourenhose für Frauen zwei funktionelle Materialien: leichtes, winddichtes GORE Infinium Material und hoch elastisches, atmungsaktives Double Weave Material, das dir volle Bewegungsfreiheit und robusten Schutz bietet. Die Softshell Tight ist bestens geeignet für schnelle Begehungen im Hochgebirge und steckt dank der Keprotec-Verstärkungen am Beinabschluss auch den Kontakt mit Steigeisen oder Skikanten weg. In den zwei Fronttaschen und der seitlichen Beintasche - alle mit Zipper gesichert - bringst du das Wichtigste unter. Dank der vorgeformten Kniepartie und des elastischen Bunds kannst du dich jederzeit uneingeschränkt bewegen. Der anpassbare Beinabschluss stellt ausserdem sicher, dass der Knöchelbereich immer dicht und sicher am Schuh sitzt - egal, ob du Berg- oder Skischuhe trägst. Und fast das Beste: Aequilibrium Softshell Tight gibt es in sage und schreibe drei unterschiedlichen Längen!
CHF 185.00*
Tipp
La Sportiva Aequilibrium ST Woman ... Bergschuh für Frauen
Der Aequilibrium ST GTX ist ein Bergschuh für Frauen und der leichteste unter den drei Modellen der Aequilibrium-Serie von La Sportiva. Er wiegt pro Schuh gerade mal 515 Gramm – für einen bedingt steigeisenfesten Schuh (Körbchenbindung) mit einer so hohen technischen Performance ein sensationell niedriger Wert. Während beim LT der Schaft aus Leder besteht, wird der ST komplett aus hochmodernen synthetischen Materialien geschustert: wasserabweisendes, sehr abriebfestes Nylon 6.6-Gewebe mit zusätzlichen Verstärkungen aus TPU. Auch der ST kommt mit der revolutionären Rubber Guard™ Sohlenkonstruktion, die eine klassische Zwischensohle überflüssig macht. Die einzelnen Profilstollen bestehen nicht aus massivem Gummi, sondern sind innen mit dem PU-Schaum „gefüllt“. Das macht die gesamte Konstruktion leichter und jeden einzelnen Stollen flexibler. Setzt du den Fuss auf den Fels auf, legt sich der Stollen grossflächiger an: für weniger Abrieb, aber mehr Reibung und Komfort. Die innovative Double Heel™ Fersenkonstruktion kommt mit einem gedoppelten hintersten Stollen unter der Ferse. Er verbessert die Bremseigenschaften bergab und ermöglicht ein runderes Abrollen zur Schonung des Schienbeinmuskels. Für viel Bewegungsfreiheit am Knöchel baut La Sportiva eine Bewegungsfalte ein. Das Gore-Tex® Performance Comfort-Futter garantiert trockene Füsse und hohen Klimakomfort. Die auffälligen TPU-Schalen an Fussspitze und Ferse schützen die Sohle und den unteren Teil des Schafts. Wenn du auf der Suche nach einem vielseitigen und superleichten Schuh für Bergtouren, Klettersteig, Trekking, Gletscherquerungen und Alpintouren bist, solltest du dir den Aequilibrium ST GTX unbedingt anschauen.
CHF 380.00*
La Sportiva Aequilibrium Thermal H ... Midlayerjacke für Frauen
Der Aequilibrium Thermal Hoody Woman ist ein richtiger Bergspezialist und kompromisslos auf alpine Unternehmungen ausgelegt. La Sportiva verarbeitet für diesen Midlayer das hoch funktionelle Techstretch-Material des italienischen Stoffspezialisten Pontetorto. Die waffelartige Struktur sorgt einerseits für gute Wärmeleistung, andererseits „klebt“ das Material nicht auf der Haut und Feuchtigkeit wird schnell abtransportiert. Die robuste Midlayerjacke für Frauen ist sehr elastisch und bietet dir auch bei extremen Moves uneingeschränkte Bewegungsfreiheit. Im Schulterbereich – der durch die Rucksackträger oft stark belastet wird – ist die Kapuzenjacke zusätzlich verstärkt. Wenn du deine Handgelenke schützen willst oder ein frischer Wind geht, kannst du schnell in die eingebauten Daumenschlaufen schlüpfen. In der Brusttasche mit Zipper sind wertvolle Dinge sicher verstaut, und die beiden Einschubtaschen sind so plaziert, dass sie weder mit dem Klettergurt noch mit den Rucksackträgern kollidieren. Um eventueller Geruchsbildung vorzubeugen, ist die Aequilibrium ist mit Polygiene behandelt. Wenn du eine hoch funktionelle, schlank geschnittene Wärmelage zum Klettern, Bergsteigen, Bouldern oder auch zum Wandern suchst, ist der Aequilibrium Thermal Hoody Woman eine gute Wahl!
CHF 185.00*
La Sportiva Albigna Jacket Woman Softshelljacke für Frauen
Das Albigna Jacket von La Sportiva vereint einige der wichtigsten Eigenschaften für den Outdoor-Einsatz in einer Jacke. Von Wetterschutz über Strapazierfähigkeit bis hin zum Komfort und Gewicht bietet diese Softshelljacke für Frauen alles, was du für deine Aktivitäten im Freien benötigst – sei es alpines Klettern oder entspanntes Wandern. Dank des athletischen Schnitts und des atmungsaktiven, elastischen Gewebes bietet das Albigna Jacket höchsten Tragekomfort. Zusätzliche Cordura® Verstärkungen im Schulterbereich gewährleisten eine längere Lebensdauer der Jacke, besonders wenn du oft mit einem Rucksack unterwegs bist. Die anliegende Kapuze des Albigna Jacket ist so konzipiert, dass sie problemlos unter einem Helm getragen werden kann und dich zuverlässig vor Wind und Wetter schützt. Elastische Ärmelbündchen sorgen für zusätzlichen Komfort. Die hochgesetzten Eingriffstaschen bieten ausreichend Platz für wichtige Utensilien, selbst wenn du einen Kletter- oder Rucksackgurt trägst, und helfen dabei, kalte Finger aufzuwärmen.Mit einem Gewicht von nur 290 g (Größe M) ist das Albigna Jacket extrem leicht und wurde speziell für Sportlerinnen entwickelt, die ihr Equipmentgewicht auf ein Minimum reduzieren möchten. Wenn du also eine leichte und vielseitige Jacke suchst, ist das Albigna Jacket die ideale Wahl für dich.
CHF 210.00*
Tipp
La Sportiva Alpine Guide GTX Pant ... Wasserdichte Hose für Frauen
Mit der Alpine Guide GTX Pant Woman steigst du auf in die Königsklasse der Wetterschutzhosen für ernsthafte Westalpentouren! Diese wasserdichte Hose für Frauen wurde intensiv von professionellen Bergführerinnen auf Funktion, Komfort und Robustheit getestet. Die Kombination von Gore-Tex® Pro Shell (an den vorgeformten Knien und dem Gesäss) mit Gore-Tex® Active Shell (Hosenbeine) optimiert die sich eigentlich widersprechenden Forderungen nach absolutem Wetterschutz und hohem Klimakomfort. Dazu trägt auch eine exklusive Innovation vom Zipper-Spezialist YKK bei, die «Mid Bridge» Zipper: Zwei spezielle Schieber auf den langen, durchgehenden Seitenreissverschlüssen ermöglichen nicht nur die optimale Regulierung der Belüftung, sie bieten auch Zugriff auf die von aussen nicht sichtbaren Fronttaschen. Cleane Optik, weniger Nähte, weniger Gewicht! Den dreifach weiterverstellbaren Beinabschluss verstärkt La Sportiva mit Schoeller Keprotec Gewebe: maximal robust dank Kevlar als Schutz vor Skikanten oder Steigeisen. Vor Schnee schützt eine integrierte, verstellbare Gamasche, die sowohl mit Berg- als Skischuh kompatibel ist. Der elastische Bund mit integriertem Gürtel, eine Oberschenkeltasche mit Zip sowie reflektierende Logos für bessere Nachtsichtbarkeit runden diese Hightech-Hose ab. Vorbildlich: La Sportiva bietet die Alpine Guide GTX Pant in drei Beinlängen an. Mit ihren hochfunktionellen Materialien, perfekter Ergonomie und den technischen Detaillösungen ist die Alpine Guide GTX Pant exakt auf die Bedürfnisse ambitionierter Alpinistinnen zugeschnitten.
CHF 560.00*
Tipp
La Sportiva Alpine Guide Primaloft ... Primaloftjacke für Frauen
Mit ganzen 350 g (Grösse M) ist der Alpine Guide Primaloft Hoody Woman fast ein Fliegengewicht – dank der super technischen Materialien hat diese leichte Wärmelage aber richtig was drauf. Diese clever wattierte und dank Vapovent-Technologie sehr gut dampfdurchlässige Primaloftjacke eignet sich besonders für technische und schnelle Bergtouren. Für eine perfekte Balance zwischen Wärme und Bewegungsfreiheit kombiniert La Sportiva hier je nach Körperzone zwei unterschiedlich warme Primaloft Gold-Vliese (60 g und 40g Flächengewicht), so dass vor allem der Rumpf gut isoliert ist, und du deine Arme beim Klettern immer uneingeschränkt bewegen kannst. Die super leichten Pertex Quantum-Gewebe, die als Oberstoff und Futter verarbeitet sind, punkten mit extrem hoher Abrieb- und Reissfestigkeit im Verhältnis zum geringen Gewicht, so dass du dir auch über gelegentlichen Felskontakt kein grossen Sorgen machen musst, wenn du die Jacke solo trägst. Kletterspezifisch ist natürlich auch die verstellbare Kapuze, die du problemlos über den Helm tragen kannst. Zwei Fronttaschen mit Zippern wärmen die Hänge und schlucken alles Nötige. Dazu hat die Kapuzenjacke für Frauen auch noch eine Mesh-Innentasche. Auch bei dieser Wärmelage verfolgt La Sportiva seine Nachhaltigkeitsstrategie: für den PFC-freien Alpine Guide Primaloft Hoody werden ausschliesslich recyclierte Polyester und Polyamide verarbeitet (sowohl für die Füllung als auch für die Stoffe)!
CHF 340.00*

Bergschuhe für Damen: Darauf kommt es an

Bergschuhe werden auch als Bergstiefel bezeichnet. Es handelt sich hierbei um spezielle Schuhe, die zum Bergsteigen, für anspruchsvolle Wanderungen im weglosen Gelände, für Bergtouren, für Hochtouren und für Wintertouren optimiert sind. Bergschuhe für Damen sind für eine sichere Fortbewegung auf Fels, Geröll, Eis und Schnee geeignet und bieten damit ein hohes Mass an Sicherheit. Neben einer allgemeinen Robustheit, bieten Bergschuhe ein rutschfestes Profil und eine hohe Sohlensteifigkeit und sind wasserdicht.

Der Schaft von Bergschuhen reicht bis über den Knöchel. Im direkten Vergleich zu einem Wanderschuh ist der Bergschuh schwerer und fester. Wichtige Eigenschaften von Bergschuhen sind eine verstärkte Ferse und Spitze, sowie ein breiter Geröllschutzrand. In Kombination mit einer festen Sohlenkonstruktion eignen sich Bergschuhe für den Einsatz von Steigeisen.

Bergschuhe für Damen zeichnen sich unter anderem durch ein gutes Profil, eine feste Schnürung und ein funktionales Material aus. Das gute Profil mit einer ausreichenden Profilstärke lässt die Schuhe besonders gut in weichere Böden greifen. Spezielle Profilformen sorgen gleichzeitig für guten Halt auf Fels, Geröll und ähnliche Untergründen. Eine eher breite Sohle bietet auch dann für eine gute Standfestigkeit, wenn du steil bergab unterwegs bist.

Die feste Schnürung stellt sicher, dass deine Bergschuhe fest am Fuss sitzen. Damit ist ausgeschlossen, dass du im Schuh herumrutscht, was nicht nur störend ist, sondern auch die Sicherheit beeinträchtigt. Ein funktionales Material macht den Bergschuh schliesslich angenehm warm, ohne dass es zum Wärmestau kommt und sorgt für Wasserfestigkeit auf der einen und Atmungsaktivität auf der anderen Seite. Damit eignen sich die Bergschuhe sowohl für Regenwetter als auch für heisse Tage.

La Sportiva Bergschuhe: Eine ganz besondere Marke

Die Marke La Sportiva ist eng mit dem Gründer Narcisco Delladio verknüpft. Narcisco betrieb schon in den 1920er Jahren eine kleine Leder- und Holzwerkstatt in Ziano di Fiemme im Trentino. Hier stellte der versierte Handwerker Lederstiefel und Holzpantinen für Bauern und Holzfäller her und erreichte damit schnell regionale Bekanntheit und Anerkennung. In der Folge und immer inspiriert durch seine Liebe zu den Bergen begann  Narcisco Delladio damit, sein Sortiment um hochwertige Bergschuhe zu erweitern. Sein kleines Unternehmen bezeichnet er ab jetzt als „La Calzoleria Sportiva“ und betont damit die sportliche Note seiner Kreationen. „Calzoleria“ bedeutet dabei soviel wie Schuhmacherei oder Schuhmacherwerkstatt. „Sportiva“ kann sowohl für sportlich als auch für fair stehen.

Der Sohn und Nachfolger des Firmengründers, Francesco Delladio, griff die Leidenschaften seines Vaters auf und erweiterte das Lieferprogramm später um Tourenskischuhe und um technisches Schuhwerk. Das Unternehmen erlangte zunehmend Bekanntheit, schnell auch über die Grenzen des Trentinos hinaus. Der Firmenname wurde auf „La Sportiva“ verkürzt und seit den 1950er Jahren wurde die Marke in ganz Europa immer bekannter.

Heute zählt La Sportiva zu den führenden Bergsportmarken und verfügt auf der ganzen Welt über begeisterte Kunden. Das langfristige Erfolgsrezept basiert vor allem auf der hohen Qualität der Erzeugnisse. La Sportiva legt dabei grossen Wert darauf, eigene Technologien zu entwickeln und die angebotenen Produkte stetig zu verbessern. Dabei spielt der stetige Input von Profisportlern aus dem Bergsport eine entscheidende Rolle.

Nicht zuletzt setzt sich La Sportiva überzeugt für Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen ein. Dazu werden Produktionsmethoden bevorzugt, die rücksichtsvoll und schonend mit Menschen und mit Ressourcen umgehen. Bergschuhe für Damen von La Sportiva kannst du daher guten Gewissens kaufen und tragen.

Bergschuhe: Steigeisenfest oder bedingt steigeisenfest?

Wenn dich deine Bergabenteuer in schwieriges Gelände führen, dann geht es nicht ohne Steigeisen. Diese nützlichen Ausrüstungsgegenstände aus Metall sorgen dafür, dass du dich auch auf Eisflächen, Gletschern oder Firn- und Schneefeldern sicher fortbewegen kannst und erweitern deine Möglichkeiten erheblich.

Die Geschichte der Steigeisen reicht bis in die Antike zurück. Im 16. Jahrhundert gab es dann bereits vierzackige Steigeisen für Jäger, Mineraliensucher und Holzarbeiter. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts schliesslich entstanden Steigeisen, die den heutigen Modellen bereits ähneln und zum Beispiel bereits die ganze Schuhsohle umschlossen.

Moderne Steigeisen bestehen aus zwei Grundplatten, die beweglich miteinander verbunden sind. An diesen Platten werden scharfe Zacken befestigt. Diese Zacken unterteilt man in Vertikalzacken und Frontalzacken. Während die Frontalzacken vorne an den Steigeisen befestigt sind, befinden sich die Vertikalzacken an den beiden langen Seiten der Eisen.

Bei Bergschuhen ist in Bezug auf Steigeisen zwischen drei verschiedenen Kategorien zu unterscheiden:

  • nicht steigeisenfest
  • bedingt steigeisenfest
  • voll steigeisenfest

Nicht steigeisenfeste Bergschuhe sind gar nicht zum Tragen von Steigeisen geeignet. Bedingt steigeisenfeste Bergschuhe bieten die Möglichkeit, Leichtsteigeisen zu verwenden und solche Eisen, die mit einer Riemenverbindung am Schuh befestigt werden. Voll steigeisenfeste Schuhe schliesslich sind mit speziellen Haltepunkten ausgerüstet, an denen Hebelbindungen für Steigeisen befestigt werden können.

In Abhängigkeit von diesen Steigeiseneigenschaften weisen Bergschuhe unterschiedliche Merkmale auf. Schuhe in nichtsteigeisenfester Ausführung erkennt man meist an einer weichen Sohle, einem weichen Schaft und dem fehlenden Sohlenrand. Bedingt steigeisenfeste Bergschuhe haben eine härtere Zwischensohle, einen hochgezogenen und stabilen Schaft und eine feste und griffige Profilsohle. Voll steigeisenfeste Bergschuhe erkennst du an ihrer komplett steifen und harten Zwischensohle, dem steifen Schaft und einem Sohlenrand zum Fixieren der Hebelbindungen von Steigeisen.

Zu welcher Kategorie du hier greifen solltest, hängt natürlich stark davon ab, welche Aktivitäten du planst. Bei der Anschaffung der Bergschuhe solltest du daran denken, dass sich deine sportlichen Interessen im Laufe der Zeit erweitern und ergänzen können. Vor diesem Hintergrund spricht Vieles dafür, dich von vornherein mindestens für einen bedingt steigeisenfesten Schuh zu entscheiden.

Bergschuhe für Damen: Tipps und Tricks für den optimalen Sitz

Wusstest du, dass deine Füsse im Laufe des Tages etwas anschwellen? Das ist ganz normal. Wenn du Bergschuhe bei uns bestellst, dann solltest du sie deshalb am besten am Nachmittag anprobieren. Ausserdem kommt es auch bei Touren dazu, dass die Füsse noch etwas mehr anschwellen. Unsere Empfehlung: Probiere die Bergschuhe mit etwas dickeren Socken aus. So kannst du den Effekt simulieren und läufst nicht Gefahr, dass du erst bei deiner nächsten Tour feststellst, dass deine Schuhe nicht optimal passen.

Ein Bergschuh, der dir zu eng ist, kann sich zum Beispiel dadurch bemerkbar machen, dass deine Fusssohlen in den Schuhen beginnen zu brennen. Als Soforthilfe kannst du beim Abstieg die Einlegesohlen aus dem Bergschuh entnehmen. So gewinnst du etwas mehr Platz und das unangenehme Brennen lässt nach oder hört ganz auf. Bei der nächsten Tour kannst du dich dann für andere Socken entscheiden. Sowohl die Stärke als auch das Material der Socken haben einen Einfluss darauf, wieviel Platz dir im Schuh bleibt.

Wenn du orthopädische Einlegesohlen trägst, dann solltest du darauf achten, dass dein neuer Bergschuh ein wenig mehr Volumen hat und dadurch ausreichenden Platz für deine Einlagen bietet.

Beim Anprobieren von Bergschuhen empfehlen wir dir, diese nicht nur auf einer ebenen Fläche, sondern auch auf einer schiefen Ebene zu testen. Hierfür bieten sich Rampen ideal an. Auf einer solchen Rampe kannst du nämlich im Bergschuh sowohl den Aufstieg als auch den Abstieg testen.

Übrigens: In der Ebene und beim bergauf gehen solltest du deine Bergschuhe nur bis zum vorletzten Haken schnüren. Das empfehlen wir zumindest dann, wenn es der Fersensitz des Schuhs zulässt.Beim Abstieg wird der Stiefel dann nachgeschnürt und diesmal kannst du ihn bis zum letzten Haken schliessen. Auf diese Weise sorgst du für optimale Bedingungen.

Die richtige Pflege deiner Bergschuhe sorgt für langanhaltende Freude

Kennst du diese Situation: Du hast dir neue Bergschuhe gegönnt und kannst dich nicht dazu durchringen, sie zum ersten Mal auf einer Tour mit Pfützen und Schlamm zu tragen. Schliesslich sehen sie noch so schön und neu aus und du willst sie möglichst lange so erhalten. Das ist natürlich Unsinn. Unsere Bergschuhe sind absolut dazu geeignet, selbst den härtesten Bedingungen zu trotzen und für lange Zeit in Bestform zu bleiben. Das gilt vor allem dann, wenn du sie richtig behandelst und pflegst.

Das ist bei Bergschuhen eigentlich gar nicht schwierig. Am wichtigsten sind die Grundreinigung und das Trocknen der Schuhe. Hierbei spielt es übrigens keine Rolle, ob du einen Bergschuh aus Leder oder aus synthetischem Material trägst. Nimm für die Grundreinigung am besten die Einlegesohlen aus dem Schuh und entferne auch die Schnürsenkel. Jetzt kannst du eine grobe Bürste verwenden, um die Aussenseite der Bergschuhe mit lauwarmem Wasser zu reinigen. Wenn du das Innere des Schuhs reinigen möchtest, dann kann du dies ebenfalls mit Wasser und mit einem Tropfen Spülmittel erledigen. Hierbei solltest du allerdings auf die Bürste verzichten, da sie unter Umständen das Futter beschädigen könnte.

Nach der Grundreinigung müssen deine Schuhe nun ausgiebig trocknen. Gib ihnen dazu ein wenig Zeit und verzichte darauf, die Trocknung mit einer Hitzequelle zu beschleunigen. Das könnte nämlich Verklebungen lösen oder dem Material schaden. Am besten eignet sich ein trockener Ort bei Zimmertemperatur. Wenn du den Vorgang beschleunigen möchtest, dann kannst du die Bergschuhe mit Zeitungspapier ausstopfen. Dieses sollte allerdings regelmässig gewechselt werden, um die Bildung von Schimmel zu vermeiden.

Bergschuhe aus Leder können anschliessend mit speziellen Pflegeprodukten oder Schuhwachs behandelt und gepflegt werden. So bleibt das Leder geschmeidig und behält seine wasserabweisenden Eigenschaften. Um Haken und Ösen vor Korrosion zu schützen, kannst du ein wenig Vaseline oder ebenfalls Wachs auftragen.

Wenn du dich an diese einfachen Hinweise hältst und deinen Bergschuhen regelmässig etwas Pflege gönnst, wirst du daran sehr lange Freude haben.

Bergschuhe sind genau die richtige Wahl, wenn du alpine Abenteuer erleben und anspruchsvolle Wanderungen oder Aktivitäten auf unwegsamem Gelände absolvieren willst. Wir haben untersucht, welches die häufigsten Fragen in Bezug auf Bergschuhe für Frauen sind und liefern dir im Folgenden die passenden Antworten. Ausserdem versorgen wir dich mit ausführlichen und sorgfältig recherchierten Hintergrundinformationen zu diesem Thema.

Warum machen Frauen Bergschuhe Sinn?

Muss es bei alpinen Aktivitäten und anspruchsvollen Wanderungen wirklich ein Bergschuh sein oder reicht nicht auch ein robusterer Sneaker oder ein stabiler Freizeitschuh? Die Antwort auf diese Frage ist ganz eindeutig: Es gibt gute Gründe, sich für bestimmte Aktivitäten mit einem Bergschuh auszurüsten. Aktive Frauen geniessen durch Bergschuhe unterwegs viele Vorteile und gewinnen ein hohes Mass an Sicherheit. Es macht also absolut Sinn, sich für Frauen Bergschuhe zu entscheiden, bevor du zu deiner nächsten grösseren Outdooraktivität aufbrichst.

Die wesentlichen Merkmale von Bergschuhen bestehen darin, dass sie besonders robust ausgeführt sind, vor Wasser, Wind und Kälte schützen, ein starkes Profil für schwierige Untergründe bieten und für viel Halt, Stabilität und Sicherheit sorgen. Dadurch kannst du bei allen Wetterverhältnissen und auf den unterschiedlichsten Untergründen unterwegs sein, ohne dich zu verletzen, ohne nass zu werden und ohne zu frieren.

Die Sohle ist stark und stabil genug, um dich kleine Steine und Unebenheiten auf der Strecke nicht spüren zu lassen. Gleichzeitig ist ihr Profil dazu geeignet, dir auch auf schwierigen Untergründen, auf Fels, auf Schnee oder Eis, auf Matsch oder auf scharfen Felskanten immer zuverlässigen Halt zu bieten. Bergschuhe sind hoch über den Knöchel geschnitten und schützen dich so davor, umzuknicken und dir dadurch Verletzungen an den Sprunggelenken zuzuziehen. Gleichzeitig lassen sie dich durch ihre Konstruktion aber dennoch leicht abrollen, so dass deine Wanderung auch auf langen Strecken nicht zu anstrengend wird.

Bergschuhe werden aus Leder oder aus synthetischen Materialien gefertigt. Diese sind jeweils mit spezifischen Stärken verbunden. Schuhe aus Kunstfasern punkten vor allem mit ihrer guten Wasserdichtigkeit, müssen kaum gepflegt werden und bieten ein geringes Gewicht. Bergschuhe aus Leder sind robuster, halten bei guter Pflege sehr lange und sind oft nicht geklebt, sondern genäht, was sich positiv auf die Atmungsaktivität auswirkt.

Wenn du dir bei Wanderungen, ausgedehnten Spaziergängen und anderen Outdoor-Aktivitäten also maximale Sicherheit, einen guten Schutz gegen Nässe und Kälte, einen optimalen Halt bei gleichzeitig hoher Beweglichkeit wünschst, dann solltest du nicht auf Bergschuhe verzichten. Achte dabei darauf, dass du ein Modell wählst, das speziell auf die weibliche Anatomie abgestimmt ist. Es gibt beträchtliche Unterschiede zwischen Bergschuhen für Frauen und Bergschuhen für Männer, die sich deutlich auf die Bequemlichkeit, auf die Sicherheit und auf dein Wohlbefinden auswirken.

Wie müssen Frauen Bergschuhe sitzen?

Bergschuhe und Wanderschuhe für Frauen sind der wichtigste Ausrüstungsgegenstand für den Bergsport. Damit die Bergschuhe ihre vielfältigen Aufgaben optimal erfüllen können, müssen sie aber perfekt sitzen. Hierunter versteht man zum einen die Grösse der Bergschuhe für Frauen und zum anderen die Passform. Hinsichtlich der Grösse geht es zunächst um die richtige Länge. Damit der Bergschuh am Frauenfuss richtig sitzt, dürfen die Zehen weder vorne anstossen noch darf im Schuh zu viel Platz sein. Anstossende Zehen sorgen für Druckstellen und machen jede Wanderung zur Tortur. Ist dagegen zu viel Platz im Schuh, dann findet der Fuss keinen richtigen Halt und rutscht nach vorne.

Auch in Bezug auf die Breite müssen Frauen ihre Bergschuhe sorgfältig auswählen. Hierbei gilt, dass der Fuss im Schuh seitlich weder schwimmen darf, noch dass er an die Fussseiten drückt. Ist der Bergschuh zu breit, dann fehlt der notwendige Halt. Fällt er dagegen zu eng aus, drohen Druckstellen und Schmerzen. Darüber hinaus muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Ferse im Schuh perfekt sitzt. Das bedeutet, dass sie weder zu den Seiten noch nach vorne verrutschen kann, sondern stattdessen einen guten Halt findet. Auch hierbei darf der Bergschuh aber auf keinen Fall übermässigen Druck auf die Ferse ausüben, da auch dies mit Druckstellen und Schmerzen verbunden wäre. 

Neben der Grösse und dem Sitz kommt es bei Bergschuhen für Frauen auch darauf an, dass der Schaft komfortabel sitzt. Dabei ist es wichtig, im Bergschuh grundsätzlich Socken zu tragen, die über den Schaftrand hinaus reichen. Diese sorgen für eine bestimmte Grundpolsterung. Wenn du beim Anprobieren feststellst, dass der Schaft ein wenig zu eng sitzt, dann kannst du davon ausgehen, dass sich dieser recht gut einlaufen lässt und nach kurzer Zeit noch etwas nachgibt. Sollten sich hier allerdings direkt Druckstellen zeigen, dann ist der Schaft nicht optimal für dich. 

Apropos Socken: In Bergschuhen solltest du nach Möglichkeit Funktionssocken tragen. Diese transportieren die Feuchtigkeit im Schuh aktiv ab und sorgen dafür, dass der Fuss trocken bleibt. Ist das nicht der Fall, dann weicht die Haut am Fuss schnell auf und ist in der Folge besonders empfindlich dagegen, wund zu werden. Bei Socken für Bergschuhe hat es sich bewährt, wenn vorhandene Nähte möglichst flach ausgeführt sind.

Sowohl in Bezug auf den Halt, den dir ein Bergschuh für Frauen bietet, als auch hinsichtlich der Bequemlichkeit spielt die Lasche eine entscheidende Rolle. Die Schnürung kann deinen Fuss nämlich nur dann perfekt stützen, wenn die Lasche gerade und mittig verläuft. Ideal ist es, wenn die Lasche mit Durchführungen für die Schnürsenkel ausgestattet ist. So lässt sie sich dauerhaft fixieren und verrutscht nicht. Würde sie sich während des Tragens bewegen oder sogar stark verrutschen, dann müsstest du mit Druckstellen, Blasen und Schmerzen rechnen. Ausserdem wäre der Halt, den dir der Schuh bietet, nicht mehr optimal.

Wenn du das Gefühl hast, dass dir der Bergschuh optimal passt, nach 15 oder 20 Minuten Fussmarsch allerdings lockerer wird, dann hilft dir das Nachschnüren. Dies ist kein Fehler des Bergschuhs, sondern vielmehr ein ganz natürlicher Effekt. Der Schuh wird durch erhöhte Wärme im Innern nämlich gedehnt, was das Nachschnüren notwendig macht. Überprüfe die Schnürung unterwegs regelmässig und passe sie bei Bedarf an. Hierbei gilt: Wenn du bergab gehst, solltest du deinen Bergschuh enger schnüren, um ein nach vorne Rutschen des Fusses zu vermeiden. Geht es dagegen bergauf, dann lohnt es sich, die Schnürung im oberen Bereich leicht zu lockern. So erhältst du mehr Bewegungsfreiheit und sorgst dafür, dass der Schaft keine Druckstellen hinterlässt. Gleichzeitig solltest du am Spann aber auf eine feste Schnürung achten, um bergauf genügend Halt zu haben. 

Was muss beim Schnüren von Frauen Bergschuhen beachtet werden?

Wenn deine Frauen Bergschuhe beim Gehen drücken, wenn Druckstellen oder sogar Blasen entstehen, dann liegt das oft nicht am Schuh selbst, sondern an der Schnürung. Mit der richtigen Schnürung kannst du den Schuh individuell an deinen Fuss und an deine Wünsche und Bedürfnisse anpassen. Dabei gibt es deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten, als viele glauben, wie du an der folgenden Übersicht erkennen kannst.

Zunächst einmal ist es wichtig, dass du die Bergschuhe unterwegs nachschnürst. Zu Beginn deiner Wanderung hast du den Schuh angenehm fest geschnürt. Aber schon nach einer kurzen Strecke wird der Fuss warm und weitet sich. Der Bergschuh weitet sich mit und daher ist es erforderlich, dass du dir die Zeit nimmst und den Schuh nachschnürst. Das solltest du während deiner Wanderung immer dann durchführen, wenn du spürst, dass der Schuh zu weit sitzt.

Achte darauf, dass die Lasche des Bergschuhs, die auch als Zunge bezeichnet wird, immer exakt in der Mitte sitzt und nicht verrutscht. Bei vielen Bergschuhen steht dir auf der Lasche eine zusätzliche Öse oder eine Durchführung für die Schnürsenkel zur Verfügung. Nutze diese Vorrichtungen in jedem Fall, um die Zunge zu fixieren. Bei neuen Schuhen musst du stärker darauf achten, dass die Lasche nicht verrutscht. Nachdem die Bergschuhe eingelaufen sind, bleibt sie dann in der Regel da, wo sie hingehört.

Die Schnürung erstreckt sich bei deinen Bergschuhen für Frauen über einen langen Abschnitt, der vom Anfang des Spanns bis zum Schaft reicht. Es ist sinnvoll, wenn du die Schnürung in mehrere Abschnitte einteilst. So hast du nämlich die Möglichkeit, Spann und Schaft unterschiedlich fest zu schnüren. Viele Bergschuhe bieten dir hierzu eine Feststellöse, die sich zwischen Spann und Schaft befindet. Du kannst sie verwenden, um zunächst den Spann auf die gewünschte Festigkeit zu schnüren und danach die Schnürung am Schaft durchzuführen. So kannst du die Schnürung problemlos an die jeweilige Situation anpassen. Wenn du zum Beispiel bergauf gehst, ist es angenehmer, wenn der Schaft etwas lockerer sitzt. Geht es bergab, dann sollte der Bergschuh vor allem in der Beuge fester sitzen, was du mit der Schnürung über dem Spann mühelos erreichen kannst.

Wusstest du, dass du die Weite deines Bergschuhs durch die Schnürung in einem gewissen Umfang anpassen kannst? Das ist ganz einfach. Wenn der Schuh zum Beispiel an deinem Spann drückt, dann kannst du die Schnürsenkel an dieser Stelle von Öse zu Öse fädeln, statt sie zu kreuzen. Das macht den Schuh an der entsprechenden Stelle weiter und erlaubt es deinem Fuss, sich mehr auszubreiten. Der Druck gehört damit der Vergangenheit an.

Ein weiterer Trick, um die Passform im Schaftbereich besser an deine Bedürfnisse anzupassen, besteht darin, den Knoten etwas tiefer zu setzen. Dazu führst du die Schnürsenkel einfach über die obersten Ösen oder Haken drüber und machst den Knoten unterhalb davon. Probiere einfach einmal aus, ob der tiefer sitzende Knoten deinen Bergschuh bequemer macht. Ein angenehmer Nebeneffekt: Die Schnürung löst sich nicht mehr so leicht und der Knoten geht unterwegs nicht versehentlich auf. Das liegt daran, dass die Ösen für mehr Reibung sorgen.

Wenn du generell Probleme mit Druckstellen und Blasen bei deinen Bergschuhen hast, kann dir ebenfalls ein einfacher Trick helfen. Versuche einmal, unter deinen dicken Wandersocken zusätzlich ein paar dünner Nylonsocken zu tragen. Dadurch reiben die Socken jetzt gegeneinander und nicht mehr an deinem Fuss. Hierzu benötigst du ein bisschen mehr Platz im Schuh, was du bei der Entscheidung für deine optimale Grösse berücksichtigen solltest. 

Wie lange halten Frauen Bergschuhe?

Die Haltbarkeit von Bergschuhen für Frauen hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Daher ist es nicht einfach, eine allgemeingültige Aussage darüber zu treffen, wann Bergschuhe gewechselt werden müssen. Als grobe Faustregel kannst du davon ausgehen, dass hochwertige Bergschuhe mindestens für eine Strecke von 1200 bis 1500 Kilometern halten sollten. Grundsätzlich gilt dabei, dass Schuhe, die du täglich trägst, zum Beispiel um den Hund auszuführen, schneller verschleissen also solche, die lediglich ein- oder zweimal im Jahr auf Wander- und Bergtouren getragen werden. Die regelmässige Beanspruchung macht den Bergschuhen also besonders zu schaffen, da sie dabei nie ganz durchtrocknen können und in der Regel auch nicht so gründlich gepflegt werden, wie es bei einem selten verwendeten Ausrüstungsgegenstand der Fall ist.

Bei Bergschuhen unterscheiden wir zwischen verschiedenen Arten von Verschleiss. Da ist zum einen die Sohle, die sich an bestimmten Stellen besonders stark abläuft. Das gilt vor allem dann, wenn du ein wenig nach innen oder nach aussen gehst. Dabei werden die Aussenkanten der Sohlen stärker beansprucht und nutzen sich in der Folge schneller ab. Zweiter Verschleisspunkt ist das Aussenmaterial. Hier haben wir es zum einen mit Beschädigungen infolge von starker Beanspruchung zu tun. So kann zum Beispiel die Begegnung mit einer scharfen Felskante beim Bergschuh dazu führen, dass im Material ein Riss entsteht, durch den anschliessend Feuchtigkeit oder Kälte in den Bergschuh eindringen können. 

Gerade bei Lederschuhen kann es infolge mangelnder Pflege zusätzlich dazu kommen, dass das Obermaterial spröde wird. Hierdurch können Risse und ähnliche Beschädigungen entstehen. Ausserdem leidet die Passform darunter, weil sich der Schuh nicht mehr so flexibel an den Fuss schmiegen kann. Nicht zuletzt ist es auch möglich, dass nach einigen Jahren das Innenfutter schadhaft wird oder beginnt, sich aufzulösen. Das liegt vor allem an der Reibung zwischen den Socken und dem Innenfutter.

Insgesamt hast du einen grossen Einfluss darauf, wie lange deine Bergschuhe halten. Wenn du feststellst, dass sich die Sohle vor allem an bestimmten Stellen stark abnutzt, kann das ein Kennzeichen für eine Fehlstellung deiner Füsse sein. In diesem Fall kannst du dir spezielle orthopädische Einlegesohlen verschreiben lassen, die für Ausgleich sorgen. So hält nicht nur die Sohle deiner Bergschuhe länger. Du tust damit auch etwas für einen gesunden Gang und vermeidest auf längere Sicht Schmerzen. 

Darüber hinaus zählt bei Bergschuhen für Frauen auf der einen Seite der richtige Umgang mit den Schuhen und auf der anderen Seite eine gute Pflege. Zunächst einmal sollten die Bergschuhe nach jedem Einsatz gereinigt und sorgfältig getrocknet werden. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um Schuhe aus Leder oder aus synthetischem Material handelt. Für die Reinigung solltest du zunächst die Einlegesohlen aus den Schuhen nehmen und die Schnürsenkel entfernen. Mit einer groben Bürste kannst du nun zunächst trockenen und groben Schmutz entfernen. Ebenfalls mit einer Bürste kommt im Anschluss lauwarmes Wasser zum Einsatz, um die Aussenseite zu säubern.

Auch das Innere der Bergschuhe kann vorsichtig mit Wasser gereinigt werden. Hierbei solltest du aber auf eine Bürste verzichten, um das Innenfutter nicht zu schädigen. Anschliessend sollten deine Schuhe Gelegenheit erhalten, ausgiebig zu trocknen. Das gelingt am besten an der frischen Luft, ist aber natürlich auch in geschlossenen Räumen bei Zimmertemperatur möglich. Auf keinen Fall solltest du die Bergschuhe an oder auf einer Heizung oder einer anderen Wärmequelle trocknen. Hierbei könntest du das Material schädigen oder verursachen, dass sich Verklebungen lösen. Besonders schnell geht das Trocknen, wenn du die Bergschuhe mit Zeitungspapier ausstopfst. Achte aber darauf, das Papier regelmässig zu wechseln, um Schimmel vorzubeugen. 

Im häufigsten Fall führt ein starker Verschleiss der Sohle dazu, dass Bergschuhe nicht mehr eingesetzt werden können. Durch solche Schäden verliert der Schuh seine guten Eigenschaften in Bezug auf Haftung und Halt. Hochwertige Bergschuhe lassen sich aber häufig neu besohlen. Das lohnt sich, da du ihre Lebenszeit dadurch deutlich erhöhen kannst. Informiere dich beim jeweiligen Hersteller, ob die Bergschuhe hierzu eingeschickt werden müssen oder ob die neue Besohlung von einem Schuhmacher vor Ort durchgeführt werden kann. 

Wie unterscheiden sich Frauen und Männer Bergschuhe?

Du denkst, dass sich Bergschuhe für Männer und für Frauen nicht sonderlich stark oder allenfalls in Bezug auf ihre Grössen und ihr Design unterscheiden? Das stimmt so nicht. Es gibt vielmehr sehr deutliche Unterschiede, so dass es nicht ratsam ist, wenn du dir als Frau Männerschuhe in einer passenden Grösse zulegst. Hochwertige Bergschuhe für Frauen berücksichtigen nämlich anatomische Unterschiede zwischen dem weiblichen und männlichen Fuss.

Zunächst einmal ist der Bergschuh für Frauen im Bereich des Fussballens etwas weiter geschnitten. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass der weibliche Fuss an dieser Stelle etwas breiter ausfällt. Würdest du einen Bergschuh für Männer tragen, könnte es am Fussballen zu Druckstellen, Blasen oder Schmerzen kommen.

An der Ferse ist der Bergschuh für Frauen dagegen enger ausgeführt. Die weibliche Ferse ist in der Regel zierlicher als die des Mannes. Für einen sicheren Halt ist es daher wichtig, dass der Frauenschuh an der Ferse besser anliegt. Andernfalls würde sich die Ferse im Schuh zu stark bewegen, was zu Druck- und Steuerstellen führen und das Gehen anstrengender machen würde.

Der Mittelfuss von Frauen ist meist weniger stark gewölbt als der von Männern. Deshalb sind Bergschuhe für Frauen hier meist niedriger geschnitten. Für einen Mann wäre das Tragen eines Bergschuhs für Frauen am Spann unter Umständen schmerzhaft. Für Frauen ist die niedrigere Ausführung des Schuhs im vorderen Bereich dagegen meist genau richtig.

Auch in Bezug auf die Schafthöhe gibt es Unterschiede. Da die Waden von Frauen ein wenig tiefer sitzen als die von Männern, fällt die Schafthöhe von Bergschuhen für Frauen meist etwas niedriger aus. Bei gleicher Körpergrösse ist das Gewicht von Frauen im Durchschnitt um rund 10 Prozent niedriger als das von Männern. Um hier für einen Ausgleich zu sorgen, ist die Dämpfung und Stützung von Bergschuhen für Frauen weniger hart. Hierbei handelt es sich nicht um einen grossen, sondern eher einen graduellen Unterschied.

Frauen haben durch das breitere Becken einen anderen Stellungswinkel der Füsse. Auf diesen Unterschied wird bei der Konstruktion von Bergschuhen für Frauen eingegangen. Nicht zuletzt sind bei Bergschuhen für Frauen die Aussparungen in der Aussen- und Zwischensohle etwas tiefer ausgeprägt. Das macht die Schuhsohle insgesamt biegsamer und sorgt für eine leichtere Abrollbewegung.

Weitere Unterschiede beziehen sich auf die jeweils verfügbaren Grössen und das Design. Hinsichtlich der Grössen sind Bergschuhe für Frauen in der Regel bis 42 verfügbar, während die Schuhgrössen meist im Bereich von 37 beginnen. Männerschuhe dagegen beginnen meist bei Grösse 41 oder 42 und sind in regulären Sortimenten nicht selten bis zu Grösse 48 erhältlich. Frauen mit grossen Füssen oder Männer mit kleinen Füssen sind hier teilweise gezwungen, zu Modellen für das jeweils andere Geschlecht zu greifen. Dabei sollte aber auf die wichtigen anatomischen Unterschiede geachtet werden, die wir beschrieben haben.

Hinsichtlich des Designs haben sich die Bergschuhe für Frauen und für Männer immer stärker aneinander angeglichen. In früheren Zeiten waren Schuhe für Männer eher in gedeckten Farbtönen gehalten und haben weitgehend auf auffällige Designelemente verzichtet. Bergschuhe für Frauen waren dagegen oft in helleren und leuchtenderen Farben erhältlich und fielen oft durch Muster oder farblich abgesetzte Elemente auf. Heute gilt diese Festlegung fast nicht mehr. Bergschuhe in allen erdenklichen Farben und Designs stehen für beide Geschlechter zur Verfügung und die Auswahl ist riesig.